50 Jahre Sankt-Martins-Heim Zetel - ein kurzer Blick in die Historie
Am 20.03.1976 wurde das Sankt-Martins-Heim in einer feierlichen Veranstaltung durch den damaligen Pastor und Initiator Reinhold Carels eingeweiht. Vorläufer war das Altenheim in Zetel Bohlenberge am Fuhrenkamp, inmitten eines Waldgebietes gelegen, abgeschieden und isoliert vom Zeteler Ortskern. Nicht nur aus diesem Grunde war das neue Altenzentrum ein großer Fortschritt. Von Anfang an stand ein großer Auftrag im Raum: Den älteren Menschen so umfassend wie möglich zu betreuen.
Angestrebt war die Vermittlung eines Zuhause-Gefühls wie in einer Großfamilie. Als Basis plante der verantwortliche Architekt ein Gebäude, von dem viele, die Bewohner stimulierende Reize ausgehen sollten. Mit einzelnen Wänden aus Klinkern, verschiedenen Ebenen - über Treppen oder abgerundete Aufgänge zu erreichen, aufgeteilten Wohnbereichen mit inkludierten Wohnküchen, um den einzelnen Beeinträchtigungen gerecht zu werden, verschieden großen Räumlichkeiten für Beschäftigungen oder Veranstaltungen, etc.
Im Jahre 1966 wurde ein Grundstück am Runden Moor gekauft und 1975 erfolgte nach ausführlicher Planung sowie der finanziellen Absicherung des Bauvorhabens - überwiegend durch Spenden und Fördermittel - die Grundsteinlegung mit Pastor Carels.
Am 20. März 1976 konnte dann das insgesamt 3-teilige Altenzentrum am Runden Moor eingeweiht werden.
In den Jahren danach wurden diverse Erweiterungen vorgenommen: 1981 Anbau mit Wäscherei, 2002 Cafeteria, 2014 Erweiterungsbau mit 22 neuen Pflegeplätzen, 2016 19 Seniorenwohnungen am Runden Moor und 2022 ein Apartmenthaus mit 18 barrierefreien Wohnungen am Meynens Moor.
Heute bietet das Sankt-Martins-Heim insgesamt 95 Plätze für Menschen mit Pflegebedürftigkeit und Demenzerkrankungen in Einzel- und Doppelzimmern.
Seit der Eröffnung lebt das Sankt-Martins-Heim in seiner offenen und familiären Atmosphäre den Haussegen: Friede den Kommenden - Freude den Bleibenden - Segen den Scheidenden.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Festakt am 12.06.2026 - Programm und Fotogalerie
Musikalische Eröffnung durch Konstantin Pfiz (Cello) und Simon Kasper (Flügel)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Sonate Nr. 2 D-Dur für Violoncello und Klavier, op. 58, 1. Satz: Allegro assai vivace
Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Diakonischen Werkes Zetel e.V.,
Dr. Hans-Martin Peter
Andacht mit Pfarrerin Sabine Indorf
Einblick in die Geschichte des Sankt-Martins-Heims mit Herbert Oltmanns
Musikalisches Intermezzo, vorgetragen durch Konstantin Pfiz und Simon Kasper
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Lied ohne Worte, op. 109
Grußworte
Pfarrerin Sabine Indorf (Ev.-Luth. Kirchengemeinde Zetel)
Anja Schoof (Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V.)
Bürgermeister Olaf Oetken (Gemeinde Zetel)
Karin Skibba (Heimbeirat)
Kurzes Schlusswort durch Dr. Hans-Martin Peter
Musikalischer Abschluss durch Konstantin Pfiz und Simon Kasper
Richard Strauss (1864-1949), Cellosonate op. 6, 3. Satz: Finale
Im Anschluss wurde zu einem Sektempfang mit Imbiss im Speisesaal eingeladen.
Fotos: Hartmut Nowack, Zetel














